Internet Glossar
ADSL
ADSL steht für "Asymetrical Digital Subscriber Line". Es ist eine Asynchrone digitale Teilnehmeranschlußleitung, die mit einem Splitter am Ende der Leitung das alte Kupferkabel zwischen Ortsvermittlungsstelle und privater Telefondose in mehrere Frequenzbereiche aufgeteilt wird. Die Bandbreite ist dadurch größer und mit einem ADSL-Modem ist man etwa 40mal so schnell wie beim herkömmlichen Modem. Die derzeit höchste - flächendeckend verfügbare - DSL Geschwindigkeit beträgt 16 Megabit pro Sekunde.
Akronyme
Akronyme sind Kurzwörter aus Abkürzungen, z. B. UNO oder ÖKISTA.
| Abkürzung | Steht für | Deutsche Bedeutung |
| FAQ | Frequently Asked Questions List | Die am häufigsten gestellten Fragen |
| AFAIK | As far as I know | Soweit ich weiß |
| BTW | By the way | Nebenbei bemerkt, also |
| RTFM | Read the F*****g Manual | Lies das verdammte Handbuch |
| SCNR | Sorry, could not resist | Ich konnte es mir nicht verkneifen |
| HTH | Hope this helps | Hoffe, es hilft |
| IMO | In my opinion | Meiner Meinung nach |
| IMHO | In my humble opinion | Meiner unmaßgeblichen Meinung nach |
| IMNSHO | In my not so humble opinion | Nach meiner nicht unmaßgeblichen Meinung (doppelte Verneinung = verstärktes Ja) |
| IOW | In other words | Mit anderen Worten |
| LOL | Laughing out loud alternativ: Lots of luck |
Laut lachend viel Glück |
| ROFL | Rolling on the floor laughing | Vor Lachen am Boden wälzen |
| OIC | Oh, I see | Ich verstehe |
| g | grin | Grinsen |
| bg | big grin | breites Grinsen |
| eg | evil grin | teuflisches Grinsen |
| AAMOF | As A Matter Of Fact | Tatsache ist |
| ACK | Acknowledge | Bestätigung |
| CU | See you | Tschüß |
| CYL | See you later | Bis später |
| EOD | End Of Discussion | Ende der Diskussion |
| FYI | For Your Information | Zu Deiner Information |
| SNAFU | Situation Normal, All f****d Up | Situation normal, alles am A.... |
| TIA | Thanks In Advance | Danke im Voraus |
| HAND | Have a nice day | Einen schönen Tag noch |
| 4U | For you | Für Dich |
| DAU | Dieses Akronym steht für einen dummen User der kein Interesse hat etwas zu lernen. Das Wort DAU ist entlehnt zum GAU (Größten anzunehmenden Unglücksfall). Solche User sind meist noch in ihrem Verhalten arrogant oder völlig ahnungslos. Daher bedeutet DAU auch soviel wie Dümmster anzunehmender User. |
Animated gif, jpg, png
Ein Animated gif (Ani-gif) enthält mehrere Einzelbilder die nacheinander gezeigt werden und so zu einer Animation führen. gif bedeutet Graphic Interchance Format. jpg (Joint Photographic Expert Group) ist ein Format für Bilder das im Internet aufgrund seiner geringen Größe in Anwendung ist. png ist ein Dateiformat, das anstelle von gifs verwendet werden kann.
Anschluss
Ein Internetanschluss gehört heutzutage zur Grundausstattung vieler Haushalte. Die mit Abstand am häufigsten verwendete Zugangsart ist dabei DSL. Jedoch werden auch Internet über Kabel und mobiles Internet immer beliebter.
Bandbreite
Die Bandbreite (bandwidth) drückt aus, wie viele Daten gleichzeitig ausgeführt werden können und auch wie schnell der User von seinem Internet Provider bedient werden kann. Ist die Bandbreite überlastet, kann auch die Wartezeit beim Laden einer Page sich verlängern. Die derzeit höchste flächendeckend verfügbare DSL Geschwindigkeit beträgt 16 Megabit pro Sekunde. Bei Internet über Kabel liegt die deutschlandweit maximal verfügbare Bandbreite bei 32 Megabit pro Sekunde.
Bookmark
Bookmarks (zu Deutsch "Lesezeichen") sind Listen von Internetadressen die User sammeln. Oft genügt es, in einem Bookmark die Links anzuklicken, genauso wie die in einer Webseite, um an die Webadresse weitergeleitet zu werden. Neben solchen Dokumenten gibt es aber auch die Bookmarks im Browser. Der User legt dort seine Lieblingseiten, an um sie schneller wiederzufinden.
CGI
Common Gateway Interface (CGI) Scripts werden vom Server aus geführt und werten Eingaben aus, wie z. B. bei Formulareingaben. Dies ist erst möglich, wenn der Serverdienst (Provider) diese Möglichkeit dem Pagebetreiber anbietet.
Cookie
Cookies werden von manchen Webseiten beim aufrufen gefordert und werden daher auf der Festplatte des Users angelegt. Ein Cookie (Keks) ist für einen Homepagebetreiber eine Möglichkeit Daten über den Besucher zu erhalten, wenn dieser schon mehrmals seine Page besucht hatte. Cookies werden nur auf die Festplatte des Users geschrieben, jedoch nicht auf dem Server. Die Auswertung übernimmt der Browser. Es ist geschickt, solche Cookies aus eigenen Sicherheitsgründen regelmäßig von der Festplatte zu entfernen oder sie erst gar nicht anzunehmen.
Copyright
Allgemein gültig für alle Länder sind die Rechte des Urheberrechts. Jedes Dokument, File und Programm sind, wenn nicht anders angegeben urheberrechtlich geschützt. Allgemein steht unter den Dokumenten das © Copyrightzeichen. Aber auch wo dieses Zeichen fehlt, hat das Gesetz des Urheberrechts für den Autor Gültigkeit.
Das Urheberrecht endet 70 Jahre nach dem Tod des Autors. Ein Bild verliert sein Urheberrecht 50 Jahre nach der Aufnahme, wird dieses jedoch veröffentlicht, gilt das Urheberrecht 50 Jahre ab diesem Zeitpunkt.
Ist ein Dokument Copyrightgeschützt, darf es rechtlich gesehen auch nicht vervielfältigt werden, was das Kopieren auf die Festplatte miteinschließt - ausgenommen man hat das Recht dazu im Rahmen einer Lizenz erworben.
Crosspostings
Wenn man eine gleiche Nachricht oder Frage in mehrere Foren postet, nennt man dies Crossposting oder multiple posting. Dies ist jedoch störend und unbeliebt, da Kommentare zu Einträgen oder Antworten auf Fragen in verschiedenen Foren mehrfach gegeben werden müssen - vor allem wenn es inhaltlich verwandte Diskussionsgruppen sind, die von Themeninteressierten meist ohnehin besucht werden.
DHTML
HTML ist die Sprache zur Gestaltung von Webseiten. Erweitert werden kann sie durch JavaScript (etwa zum Erstellen von Frames) und CSS (Cascading Style Sheets für Formatierungsmöglichkeiten in der Webseitengestaltung). Dynamic HTML umschreibt die Technik von Scriptsprachen und Style Sheets in einem. Dadurch lassen sich sehr gute Effekte auf einer Webseite erstellen (Figuren bewegen sich, Texte erscheinen und verschwinden, um nur ein paar Beispiele aufzuzählen).
Die Netiquette - Regeln
Die Netz-Ettikette sind die Benimmregeln des Internets. Es gibt verschiedene Listen über die Netiquette, die folgenden Punkte sollen nur zusammenführend erwähnt werden.
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Nachrichten kurz und prägnant schreiben. Nachrichten die hunderte Zeilen lang sind, laufen Gefahr, nicht gelesen zu werden.
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Sich auf ein Thema pro Nachricht konzentrieren und mit einer aussagekräftigen Betreffzeile versehen.
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Signaturen am Ende einer Nachricht können enthalten: Namen, Position, elektronische Adresse. Sie soll jedoch nicht länger als 4 Zeilen sein.
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In Großbuchstaben nur schreiben, wenn man einen Punkt besonders hervorheben möchte. Großbuchstaben außerhalb von Überschriften werden allgemein als Schreien interpretiert.
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Umlaute sind an sich erlaubt, obwohl einige Reader Umlautzeichen nicht einlesen können und diese mit Sonderzeichen versehen. Wenn also möglich, Umlaute eher vermeiden, im jeden Fall aber im Header von Mails und Postings.
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Beim Schreiben achtgeben, daß man Anderen nicht verletzende oder beschimpfende Worte entgegenschleudert. Dies ist nicht professionell. Immer höflich bleiben.
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Bei Angaben von Zitaten und Referenzen die Quelle in Bezug auf Copyright und Lizenzbestimmungen angeben.
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Persönliche Mails dürfen ohne Zustimmung des Autors (Absenders) nicht an andere oder Foren, Blogs sowie Newsgroups weitergeleitet werden.
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Man sollte nie vergessen, daß man es mit Menschen zu tun hat, nicht mit einem Bildschirm, wo der Text abläuft. Ist man unhöflich, kann man keine Hilfe der anderen User erwarten.
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Altbekannte Fragen sollten nicht wiederholt werden, man versuche diese erst in den diversen FAQs oder per Google selbst zu klären.
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Erst lesen, dann denken, erst dann schreiben und dann absenden.
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Nicht Altes ständig wiederholen, sondern Neues mitteilen. Sich beim Schreiben klar ausdrücken um Missverständnisse zu vermeiden.
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Man sollte sich Zeit nehmen wenn man einen Artikel schreibt und dabei an die Leserschaft denken.
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Achten auf die "Subject"-Zeile. In die Betreffzeile zum Thema Ausschlaggebendes schreiben.
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Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus, kann oft falsch verstanden werden (mit Smileys arbeiten).
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Den zitierten Text auf das notwendige Minimum kürzen. Gekürzte Textpassagen sollen jedoch gezeichnet werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Solche Zeichen können sein: [ ] oder "[...]"). Vor und nach dem Zitieren eine Leerzeile einlegen.
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Man soll Sammlung der eigenen gesammelten Erkenntnisse an das Netz weitergeben.
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Achten auf die gesetzlichen Regelungen.
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Benutzung des wirklichen Namens, kein Pseudonym verwenden.
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Vorsicht mit Kommerziellem. Es ist nicht höflich, Newsgroups, Foren oder Blogs zu Werbezwecken zu mißbrauchen.
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Vorsicht mit Binaries, erst checken ob sie angebracht sind.
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Du- oder Sie-Anrede im Netz klären. Normalerweise ist man im Netz per Du, unabhängig von der gesellschaftlichen Stellung. Fängt einer mit Sie an, sollte man dennoch nicht gleich mit "Du" den anderen User anschreiben. Erst den User fragen ob ihm dies nichts ausmacht.
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Mails oder Postings leserlich gestalten. Nicht länger als 70 Zeichen pro Zeile. Zeilen von nur 70 Zeichen sind besser zu lesen. Absätze einschalten. Ein langer Text ohne Absätze ist mühevoll zu lesen und wird dann auch oft gar nicht mehr gelesen. 70 Zeichen pro Zeile hat auch den Sinn, daß gequoteter Text passt.
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Subject je nach diskutierten Thema ändern. Wenn die Diskussion über den Stern Wega begonnen hatte und dann ab einer bestimmten Stelle in andere Themen abgleitet, so ist das Subject in das entsprechende Thema zu ändern.
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Artet eine Diskussion aus, dann sollten die hitzigen Debatten über Mail ausgehandelt werden. Denn oft ist für andere Leser diese Art von Streitereien uninteressant. Man könnte auch als letzte Antwort posten "Antwort per eMail". So verliert man nicht sein Gesicht vor anderen.
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Eine Antwort sollte nicht gleichzeitig gemailt und gepostet werden. Ist es nicht zu vermeiden dann ist am Textbeginn oder -ende anzubringen: [posted and mailed].
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Unhöflich ist es auch, wenn man Fragen stellt und die Antworten per E-Mail einfordert. Niemand liest Newsgroups, Foren oder Blogs wo nur Fragen, aber keine Antworten stehen.
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Fragenpostings müssen im Subject (Betreffzeile) mit dem Thema gestellt werden. Also nicht "HILFE", sondern z. B. "Probleme mit Mailsendungen".
- Keine Visitcards verwenden. Manche Reader bieten die Funktion im Anhang Visitenkarten mit den persönlichen Daten mitanzuhängen. Dies ist allerdings meist unnötig.
Domain-Namen
Stark vereinfacht: Mit Domain-Name ist der Name einer Website gemeint. Diese können kein zweites mal von einem anderen Pagebetreiber verwendet werden. Je kürzer und prägnanter der Domain-Name ist, desto leichter ist er zu merken und kann auch zu einem vermehrten Aufrufen der eigenen Seiten führen.
Domain-Namen enthalten zum Beispiel folgendes:
Staatenkürzel
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.at für Österreich
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.de für Deutschland
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.uk für England
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.ac academic (akademisches Netz)
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.co commercial (für Firmen)
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.or organizational (für Organisationen)
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.gv governmental (Regierungsstellen)
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.com commercial site
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.edu educational site
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.org (non-profit) organization
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.gov governmental site
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.mil military site
- .net net provider
Download und Upload
Download ist die Übertragung von Dateien oder Webseiten über das Internet auf den eigenen Rechner. Auch das Aufrufen einer Webpage gehört zum Download. Upload bedeutet, daß man vom eigenen Rechner Dateien ins Internet lädt.
E-Mail steht für "Electronic Mail" (elektronische Post) die von einem Computer an den anderen geleitet wird. An diese schriftlichen Nachrichten können Dateien angehängt werden ("Attachments", Anhängsel). Dabei kann es sich um Textdokumente, Bilder, Multimediadateien oder Programme handeln.
Ein E-Mail-Adresse ist in der Regel wie folgt aufgebaut: Name@Providername.de. Solche Adressen sind immer einzigartig, so kann eine Nachricht nicht an den falschen Empfänger gelangen. Eine E-Mail-Adresse erkennt man an den sogenannten Klammeraffen "@". Dieses Zeichen wird gesetzt, indem man die Tasten AltGr + Q drückt.
E-Mails sind für den Transport von größeren Dateien und nicht vertraulichen Nachrichten sehr komfortabel, allein schon wegen der Schnelligkeit der Weiterleitung. Wenn man eine vertrauliche Nachricht senden möchte, ist aber an eine Verschlüsselung der E-Mail-Nachricht zu denken. Eine E-Mail bleibt solange im "Postfach" des Providers bis der User seinen Reader aufruft. Erst dann wird seine "Post" aus seinem Postfach heruntergeladen.
Viele Mailreaderprogramme können E-Mails auch in HTML-Format versenden. Ältere Readerprogramme können jedoch solche binären E-Mails nicht lesen und stellen den Text in Sonderzeichen dar. Es sollte vorher abgeklärt werden, ob der Empfänger solche HTML-Botschaften einlesen kann. Ansonsten sollte man normales Textformat verwenden.
Wenn beim Zustellen einer Mail ein Fehler auftritt oder die Mail nicht zugestellt werden kann, dann erhält man die ganze Mail mit einer entsprechenden Fehlermeldung und der Begründung der Unzustellbarkeit zurück.
Falsche Adressen
Es kommt leider immer wieder vor, daß jemand absichtlich oder unabsichtlich einen falschen Namen oder eine falsche Mail-Adresse im From-Header angibt. Man muß immer davon ausgehen, daß Nachrichten nicht unbedingt vom angegebenen Autor stammen. Erfahrene User können solche Fälschungen durch den Path-Header erkennen und den echten Ursprung der Nachricht eruieren.
FAQ
FAQs enthalten Erklärungen zu den am häufigsten gestellten Fragen, die beispielsweise mit dem Internet oder einem anderen Thema zu tun haben können. Grund: In Foren, Blogs oder auf Webseiten zu einem Thema oder Produkt werden von Neueinsteigern oft wiederholt gleiche oder ähnliche Fragen gestellt. In den FAQs (Frequently Asked Questions) finden sich Listen mitsamt wichtiger Antworten.
Fehlermeldungen
Einige der häufigsten Fehlermeldungen, auf die man beim Streifzug durch das Internet immer wieder stößt.
| [Code Nr. 204] No Content |
Objekt enthält keine Daten Die Seite ist zwar existent, aber ist zur Zeit einfach leer |
| [Code Nr. 400] Bad Request |
Fehlerhafte Eingabe bei der URL, die dann vom Browser nicht verstanden werden konnte |
| [Code Nr. 401] Unauthorized |
Aufrufen der Seite nur möglich durch Eingabe eines Passwort |
| [Code Nr. 403] Forbidden Connection refused by Host |
Zugriff wird durch fehlendes oder falsches Passwort verweigert |
| [Code Nr. 404] Not Found |
Seite konnte nicht gefunden werden, weil die URL Eingabe nicht korrekt war oder weil es die Seite einfach nicht mehr gibt |
| [Code Nr. 408] Request Time Out |
Ist das Zeitlimit zwischen Server und Client zu lang bei der Kommunikation, kann die Verbindung abgebrochen werden. Oft wegen einer Überbelastung des Servers |
| [Code Nr. 407] Proxy Authentication Required |
Es wird ein Passwort benötigt um den Proxy-Server benutzen zu können |
| [Code Nr. 500] Internal Server Error |
Server hat Anfrage richtig verstanden, kann sie aber zur Zeit nicht bearbeiten (meist liegen hier interne Gründe vor) |
| Host unknown | URL konnte nicht korrekt in die dazugehörige IP-Adresse umgewandelt werden oder es wurde die Verbindung zum Server unterbrochen |
| Unable to locate Host | Server konnte eingegebene URL nicht finden |
| Host unavailable | Angewählter Host nicht erreichbar |
| Die Internet-Site http://www.internetseite.de kann nicht geöffnet werden. Der Server hat die Verbindung zurückgesetzt | Inkompatibilitätsstörung zwischen Internet Explorer und Server; Eventuell auch falsche Routerkonfiguration oder Serverproblem |
| In dem Skript auf dieser Seite ist ein Fehler aufgetreten [...] Sollen Skripte auf dieser Seite weiter ausgeführt werden? | Eine JavaScript-Version wird vom Browser nicht richtig verstanden. Entweder liegt hier ein Programmierfehler des Homepagebetreibers vor oder der Browser muß aktualisiert werden um die neuere Version anwenden zu können |
File-Attachments
File-Attachments sind Dateien, die an eine E-Mail oder ein Posting angehängt werden können. Mails oder Postings mit Anhängen werden erkannt, weil sie entsprechend markiert sind, beispielsweise mit einer Büroklammer.
Beim Mailversand mit Anhängen sollte bedacht werden, dass eine bestimmte Dateigröße nicht überschritten wird. In der Regel sollten Mails nicht größer als zwei Megabyte sein, da der Empfänger ansonsten mitunter sehr lange warten muß, bis alle Mails aus seinem Postfach heruntergeladen werden. Je nach Provider variieren zudem die Fassungskapazitäten des Postfaches eines User. Viele haben zwar einen Speicher von mehreren Megabyte oder sogar einem Gigabyte und mehr. Jedoch ist es im Zweifelsfall vorher angebracht, den Mailpartner zu fragen, welche Postfachgröße ihm zur Verfügung steht.
Vor dem Versand eines Dateianhanges sollte zudem mit dem Empfänger geklärt werden, ob es gesendet werden darf, in welcher Größe und in welchem Format. Sind es viele Einzeldateien oder große Dateien, die mitgesendet werden müssen, hat es sich bewährt die Dateien zu komprimieren, mit einem Packprogramm. Nur sollte man sich vergewissern, daß der Empfänger die komprimierte Datei auch wieder entpacken kann. Bei einzelnen Dateien oder nur sehr wenigen ist es eher ratsam auf das Komprimieren zu verzichten.
File Transfer Protocol (FTP)
FTP ist ein Netzwerkprotokoll, das die Übertragung von Dateien von einem Computer zum nächsten ermöglicht. Zwar wird FTP von allen aktuellen Browsern unterstützt, jedoch empfiehlt sich die Verwendung eines FTP-Programms, um den Umgang mit dem FTP-Server zu vereinfachen. FTP-Server sind häufig Passwortgeschützt. Genutzt wird FTP beispielsweise von Homepagebetreibern, die ihre Webseiten häufig mittels FTP-Programm auf den gemieteten Webspace laden und verwalten.
Firewall
Hard- und /oder Software, die ein Intranet vor unberechtigten Zugriffen von außen schützt.
Forward
Forward - kurz FW - erscheint in der Betreffzeile einer E-Mail, wenn sie an einen dritten Empfänger weitergeleitet wird.
Frame
Frames (Rahmen) teilen das Browserfenster in unabhängige Unterfenster auf. Eine Frameseite kann so sämtliche Links der Unterseiten enthalten, während ein weiterer Frame die wechselnden Inhalte anzeigt. Nicht alle Browser stellen Frameseiten gleich dar. Mitunter sind Frameseiten zudem zu groß konzipiert, so das für das eigentliche Textfenster wenig Lese-Platz bleibt.
Geschichte des Internets
Das Internet wurde in den sechziger Jahren vom US-Militär entwickelt und hatte ursprünglich ein militärisches Ziel - die Errichtung eines Kommunikationssystems, das im Notfall ausfallssicher sein sollte. Das Internet ist ein Verbund aus verschiedenen Computer- und Betriebssystemen das über bestimmte Schnittstellen (Browser) Dokumente im HTML-Format anbietet. HTML-Formate müssen einheitlich sein, damit sie erkannt werden. Dies geschieht durch die ASCII-Codetabelle (American Standard Code for Information Interchange). Diese Standardsprache die erweitert werden kann, wird fast von fast allen Computern erkannt.
Paul Baran von der Rand Corporation entwickelte das erste Computernetzwerk, das keine direkte Verbindung zwischen Sender und Empfänger vorsah. Die Idee war, Dateien in Pakete zu fassen, und diese zu versenden und beim Empfänger wieder zusammenzusetzen. Sollte nun eine solche Datei nicht oder verstümmelt ankommen, so sollte sie wieder anforderbar sein. 1969 entstand das Internet mit dem Netzwerksystem Advanced Research Projects Agency Net (ARPANET). Es bekamen weitere amerikanische Rechenzentren Zugang wie z. B. Universitäten. 1986 wurde das National Science Foundation Network (NSFNET) gegründet wo solche Rechenzentren sich zusammenschlossen. Fortan konnten auch private Benutzer eines Computers E-Mails versenden.
Die ersten Schnittstellen in der EDV und der Kommunikationstechnik waren jedoch nicht kompatibel aufeinander abgestimmt, EDV-Hersteller brachten verschiedene Systeme auf den Markt, die mit jenen der Konkurrenz nicht kommunizieren konnten. Es gab keine LANs um lokale Netzwerke einzurichten, was sich auch auf die ersten Personalcomputer bezog. Erst die Verwendung einer gemeinsamen Netzwerksprache ermöglichte die Kommunikation mit verschiedenen Rechnern unterschiedlicher EDV-Systemen. Dies wurde erst möglich mit dem Transmission Control Protocol / Internet Protocol (TCP/IP), das auch zum Betrieb des Internets notwendig ist.
Als Studenten und Unix-Anwender mit dem Betrieb des Internets begannen, standen ihnen die TCP/IP-Technologie noch nicht zur Verfügung, so entstand 1979 das UseNet, wo E-Mails und Newsgroups nicht auf der Grundlage von TCP/IP basierte. Anfang der neunziger Jahre wurde in Europa auch das heute aktuelle World-Wide Web (WWW) entwickelt. Seit 1993 wurden dann auch im privaten Sektor immer mehr Nutzer für das Internet geworben, der Durchbruch als Massenmedium gelang jedoch erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit zunehmender DSL Verfügbarkeit und sinkenden Zugangskosten.
GMT/UTC
Die Greenwich Mean Time (GMT) war von 1884 bis 1928 die offizielle Weltzeit. Insbesondere durch die zunehmende Vernetzung durch das Internet ist ein genauer zeitlicher Abgleich unterschiedlicher Regionen der Welt jedoch auch heute mehr denn je notwendig. Um die Zeitabstimmung weiter zu präzisieren, wurde die koordinierte Weltzeit, international UTC genannt, eingeführt. Diese wird häufig noch synonym mit GMT bezeichnet. Sie ist eine stets überall auf der Erde geltende, einheitliche Uhrzeit.
Guestbook
Guestbook ist das englische Wort für Gästebuch, welches manche Homepagebetreiber anbieten und wo man sich mit einem netten Spruch einschreiben kann.
Hoax
Als Hoax (= Falschmeldung) werden Warnungen bezeichnet, die auf angebliche Sicherheitsbedrohungen hinweisen und zudem vorgaukeln, Lösungsvorschläge dafür anzubieten. Beispiel: Sie erhalten eine Mail, in der behauptet wird, dass alle Nachrichten mit dem Betreff "Good Times" oder "Penpal Greetings" sofort gelöscht werden sollten, da sonst ihre Festplatte formatiert wird. Dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit.
Harmlose Hoax-Meldungen führen nur dazu, dass die falschen Behauptungen hartnäckig weiter verbreitet werden und durch das Internet geistern. Brisantere Fälle haben mitunter sogar den Ausfall des Betriebssystems oder Datenverluste zur Folge. Beispielsweise wird empfohlen, eine bestimmte Datei unbedingt zu löschen, da sie ein Virus sei. In Wirklichkeit ist sie jedoch ein wichtiger Bestandteil des Betriebssystems.
HTML und Plug-Ins
Webdokumente sind in einer eigenen Sprache verfasst, Hypertext Markup Language (HTML). Man muß einen Webbrowser haben um eine solche Seite aufrufen zu können. Üblicherweise werden HTML-Dateien im ASCII-Format abgespeichert. In solchen Webseiten sind auch Anwendungen eingebettet, die mit einem Browser nicht eingesehen oder abgerufen werden können. Man benötigt hierfür spezielle Programme. Sie werden Plug-Ins genannt und stellen eine Erweiterung des Webbrowser dar. So gibt es beispielsweise den Real-Player, um Tonaufnahmen abzuspielen. Real steht für streaming Audio und Video. Das Macromedia Shockwave Plug-in ist hingegen notwendig um Animationen abspielen zu können.
ICQ
ICQ ist ein Internetprogramm, das den Versand und Empfang von Chat-Nachrichten in Echtzeit ermöglicht. Es teilt dem Nutzer zudem mit, wer von seinen eingetragenen Kontakten gerade online ist. "ICQ" steht für phonetisches "I seek you" ("Ich suche Dich").
Intranet
Das Intranet ist eine plattformübergreifende Netzwerklösung innerhalb von Unternehmen und Organisationen, auf die nur Mitarbeiter Zugriff haben. Es steht als Informations-, Kommunikations- und Anwendungsplattform zur Verfügung.
IP-Adressen
Während Domain-Namen den Titel einer URL darstellen, so sind die IP-Adressen die eigentlichen Adressen einer solchen URL. IP-Adressen sind Zahlenkolonnen die hierarchisch vergeben werden und jedem Internet-Rechner zugeordnet werden. Wird eine Verbindung hergestellt, wird dem Rechner temporär eine eigene IP-Adresse zugeordnet, die ihn eindeutig identifizierbar macht. IP-Adressen bestehen derzeit aus vier Zahlen und können beispielsweise so aussehen: 138.209.134.203. Da sich die meisten Menschen Zahlen jedoch nur schlecht merken können, wurden als "Fassade" der IP-Adresse Domain-Namen geschaffen, um Webseiten besser zu erreichen.
ISDN
Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Kommunikationsnetz, der die Vergabe mehrerer unabhängiger Rufnummern für einen Anschluss ermöglicht. Vor dem Aufkommen von Breitbandtechnologien wie DSL stellte ISDN mit bis zu 64 Kilobit pro Sekunde weitgehend den schnellsten Weg ins Internet dar. Mit Kanalbündelung konnte die Bandbreite auf bis zu 128 Kilobit pro Sekunde gesteigert werden.
ISO Norm / Länderkürzel
ISO steht für "International Standardization Organisation" und besteht aus den Normungsvereinigungen von über 150 Ländern. Eine der so verabschiedeten weltweiten Normen (ISO 3166) regelt die Abkürzung von Ländern mit zwei und drei Buchstaben, z. B. AT und AUT für Österreich. Die zweibuchstabige Abkürzung bezeichnet oft gleichzeitig auch die zugehörige Internet-Domain, teilweise gibt es hier jedoch wiederum Unterschiede.
Aktuelle Länderdomains (englisch):
| Afghanistan Albania Algeria American Samoa Andorra Angola Anguilla Antarctica Antigua and Barbuda Argentina Armenia Aruba Ascension Island Australia Austria Azerbaijan Bahrain Bangladesh Barbados Belarus Belgium Belize Benin Bermuda Bhutan Bolivia Bosnia and Herzegowina Botswana Bouvet Island Brazil British Indian Ocean Territory Brunei Bulgaria Burkina Faso Burundi Cambodia Cameroon Canada Cape Verde Central African Republic Chad Channel Islands, Guernsey Channel Islands, Jersey Chile China Christmas Island Cocos (Keeling) Islands Colombia Comoros Congo Congo, Democratic Republic of Cook Islands Costa Rica Cote d'Ivoire Croatia Cuba Cyprus Czech Republic Denmark Djibouti Dominica Dominican Republic East Timor Ecuador Egypt El Salvador Equatorial Guinea Eritrea Estonia Ethiopia Falkland Islands Faroe Islands Fiji Finland France French Guiana French Polynesia French Southern Territories French, Metropolitan Gabon Gambia Georgia Germany Ghana Gibraltar Greece Greenland Grenada Guadeloupe Guam Guatemala Guinea Guinea-Bissau Guyana Haiti Heard and McDonald Islands Honduras Hong Kong Hungary Iceland India Indonesia Iran Iraq Ireland Isle of Man Israel Italy Jamaica Japan Jordan Kazakhstan Kenya Kiribati Korea, Democratic People's Republic of Korea, Republic of Kuwait Kyrgyzstan Laos Latvia Lebanon Lesotho |
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Liberia Libyan Arab Jamahiriya Liechtenstein Lithuania Luxembourg Macao Macedonia Madagascar Malawi Malaysia Maldives Mali Malta Marshall Islands Martinique Mauritania Mauritius Mayotte Mexico Micronesia Moldova Monaco Mongolia Montserrat Morocco Mozambique Myanmar Namibia Nauru Nepal Netherlands Netherlands Antilles New Caledonia New Zealand Nicaragua Niger Nigeria Niue Norfolk Island Northern Mariana Islands Norway Oman Pakistan Palau Panama Papua New Guinea Paraguay Peru Philippines Pitcairn Poland Portugal Puerto Rico Qatar Reunion Romania Russia Rwanda Saint Kitts and Nevis Saint Lucia Saint Vincent and the Grenadines Samoa San Marino Sao Tome and Principe Saudi Arabia Senegal Seychelles Sierra Leone Singapore Slovakia Slovenia Solomon Islands Somalia South Africa South Georgia and the South Sandwich Islands Spain Sri Lanka St. Helena St. Pierre and Miquelon Sudan Suriname Svalbard and Jan Mayen Islands Swaziland Sweden Switzerland Syria Taiwan Tajikistan Tanzania Thailand The Bahamas The Cayman Islands Togo Tokelau Tonga Trinidad and Tobago Tunisia Turkey Turkmenistan Turks and Caicos Islands Tuvalu Uganda Ukraine United Arab Emirates United Kingdom United States United States Minor Outlying Islands Uruguay Uzbekistan Vanuatu Vatican City State Venezuela Vietnam Virgin Islands (British) Virgin Islands (US) Wallis and Futuna Islands Western Sahara Yemen Yugoslavia Zambia Zimbabwe |
lr ly li lt lu mo mk mg mw my mv ml mt mh mq mr mu yt mx fm md mc mn ms ma mz mm na nr np nl an nc nz ni ne ng nu nf mp no om pk pw pa pg py pe ph pn pl pt pr qa re ro ru rw kn lc vc ws sm st sa sn sc sl sg sk si sb so za gs es lk sh pm sd sr sj sz se ch sy tw tj tz th bs ky tg tk to tt tn tr tm tc tv ug ua ae uk us um uy uz vu va ve vn vg vi wf eh ye yu zm zw |
JavaScript
Diese Scriptsprache erweitert die Möglichkeiten einer HTML-Seite. So können etwa Formulare mit JavaScript realisiert werden.
Kryptographie
Um vertrauliche Botschaften über E-Mail zu versenden sind leider Verschlüsselungsprogramme notwendig geworden, denn überall können sehr neugierige Hacker die Mails kopieren und lesen. Bei Mailversendungen laufen Mails über mehrere Server bis sie zum Ziel gelangen. Auf diesen Mails bleibt ebenfalls eine Kopie zurück. Auch dort ist es möglich, daß Dritte in die Mails schauen können.
Ein weiterer Grund für Kryptographie ist der Nachweis, wer nun wirklich diese Mail gesendet hat, da man ja den Gegenüber nicht zu Gesicht bekommt.
Es gibt dabei zwei Arten von Verschlüsselung:
Die Symmetrische Verschlüsselung
Hier muß der Empfänger das gleiche Paßwort des Verschlüsselungsprogrammes kennen, mit dem der Sender die Nachricht verschlüsselt hat. Programme mit weniger als 40 bit Verschlüsselungscodierung sind kein ausreichender Schutz mehr, da sie sehr bald schon von Profis geknackt werden können.
Die Asymmetrische Verschlüsselung
Hierbei handelt es sich um ein Verfahren wo mit einem einem Schlüssel gehandhabt wird. Es ist das Verschlüsselungsverfahren PGP. PGP steht für Public-Key-Verfahren. Hier wird mit einem Schlüssel verschlüsselt und es kann nur mit dem dazugehörigen anderen Schlüssel vom Empfänger entschlüsselt werden. So ist sich auch der Empfänger sicher, wer der Sender war (Digitale Signatur). Der Sender hat einen eigenen nur ihm bekannten Schlüssel (Privat Key) und die Empfänger haben dann den dazugehörigen Schlüssel (Public Key).
Links
Links sind Verweise im Internet. Wird auf einer Website ein Link zu einer anderen Internetseite gesetzt, wird damit eine direkte Verknüpfung realisiert.
Mailing-Listen
Mailing-Listen sind als eine Art schwarzes Brett, zum Austausch von Informationen und für Diskussionen zu bestimmten ausgewählten Themen gedacht. Es gibt dazu moderierte und nichtmoderierte Listen. Um daran teilzunehmen, sendet man eine E-Mail an die Listenadresse (der jeweilige Listserver) ab und erhält automatisch jede Mail, die von den Teilnehmern an die Mailing-Liste gesandt wird.
MP3
Das MP3-Format wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt. Bei diesem Audio-Format werden Musikdateien mit geringen Qualitätsverlust stark komprimiert. Dabei werden Töne entfernt, die vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden. Um MP3 Audio-Dateien abspielen zu können, sind eigene Player notwendig (z. B. WinAmp).
Nickname
Ein Nickname ist ein Pseudonym unter dem man sich in einem Chat oder Forum anmeldet.
Protokoll (Netzwerk)
Netzwerkprotokolle sind Standards, die festlegen, wie im Netzwerk verbundene Rechner untereinander kommunizieren oder Daten miteinander austauschen.
Provider
Ein Provider im Telekommunikationsbereich bietet Lösungen und Dienstleistungen um bestimmte Kommunikationstechniken verfügbar zu machen. So stellt beispielsweise der Internetprovider nicht nur den Netzzugang zur Verfügung, sondern vermarktet zum Beispiel auch eigene DSL Tarife oder verkauft günstige Hardwareprodukte.
Proxy-Server
Ein Proxy-Server vermittelt im Datenverkehr zwischen einem anfragenden Client und dem Zielsystem. Er ist er in der Lage, eigenständig Anfragen an den Kommunikationspartner zu senden und mitunter als Zwischenspeicher zu fungieren (also von sich aus auf eine Anfrage zu antworten, ohne sie erneut vom tatsächlichen Zielsystem anfordern zu müssen). Bei der Verwendung eines Proxy-Server im Datenverkehr wird die IP-Adresse des eigentlichen Nutzers beim Aufruf einer Zielseite verschleiert, da der Proxy als Instanz zwischengeschaltet ist und nur seine IP-Adresse registriert wird.
Reply
Reply (Antwort) bezieht sich auf die Beantwortung einer E-Mail-Nachricht. Beim Verwenden der Antwort-Funktion wird automatisch die Adresse des Senders zum Empfänger eingesetzt und die Originalnachricht wird meist "gequotet" (zitiert).
Textbeispiel einer Mail. Der erste Text wurde mit zwei >> markiert, die Antwort erfolgte mit einem > und der Fragende gab an der dritten Eingabe seine Antwort jedoch ohne >.
>>Die Software läßt keine weiteren Einstellungen mehr zu. Habe auch den von Dir vorgeschlagenen
>>Einstellungsoptionen nachgesehen.
>Hast Du wirklich unter EinstellungenOptionenKonten nachgesehen?
Nein, habe es doch wirklich übersehen gehabt. Danke.
Server-Typen
Internet Provider haben oft mehrere Rechner im Einsatz für die einzelnen Dienste. So haben auch diese ihre eigenen Bezeichnungen. Der Name Server kommt von To serve, weil ein Server die Anfragen der Nutzer bedient.
POP(POP3) Server
Server, auf dem die E-Mail zum Abholen bereitliegen.
Mail (SMTP) Server
Server, an den E-Mails gesendet werden und auch von dort weitergeleitet werden.
Web-Server
Server, auf dem Websites gespeichert sind.
FTP-Server
Öffentliches Dateiarchiv.
News-Server
Server, auf dem alle Newsgroups gespeichert sind.
Domain Name Server (DNS Server)
Server, der alle Domain-Namen in IP-Adressen umsetzt und umgekehrt.
Shareware und Freeware
Shareware bezeichnet Programme, die kostenlos im Internet heruntergeladen und verbreitet werden können, jedoch eine Funktionsbeschränkung oder vorgegebene Nutzungszeit aufweisen. Ziel: Nach dem Ablauf der Testphase soll der Nutzer die Vollversion des Programms kaufen.
Freeware hingegen kann frei im Netz weitergegeben werden - hier gibt es per se keinen kommerziellen Hintergedanken. Eine massive Weiterverbreitung trägt einerseits dazu bei, den Bekanntheitsgrad des Programmes zu erhöhen und Hinweise sowie Tipps zu Programmfehlern oder Verbesserungsvorschlägen zu erhalten. Andererseits vereinfacht sich damit auch eine mögliche spätere Vermarktung.
Smiley
Im Internet ohne Bildschirmübertragung ist das Geschriebene nicht selten emotionslos. Die Texte bestehen aus 128 oder 256 ASCII-Zeichen (American Standard Code for Information Interchange). Aus diesem Grund gibt es Smileys oder auch Emoticons. Sie sollen ein wenig Gefühl und Emotionen transportieren.
Eine kleine Auswahl an Smileys ist unten dargestellt. Wenn man den Kopf um 90° nach links neigt, sieht man die entsprechenden Gesichter:
| :-) lachen, gute Laune (Grundsmiley) |
| ;-) zwinkerndes Lächeln |
| :-[ mit Vampirzähnen zynisch meinen, sarkastisch grinsen oder aber Smilie mit Schnurrbart |
| :) glücklich |
| :-( trauiges Lächeln, unzufrieden |
| :-O überrascht / schockiert / schreiend |
| :-o Oh, oh! |
| :-> sarkastisches grinsen |
| :-I ich sage diesmal nichts |
| :´-( weinend |
| :,-( weinend |
| :´-) weint vor Freude |
| :-# meine Lippen sind versiegelt |
| 8-) Schreiber trägt eine Sonnenbrille |
| :-@ böse sein / schreiend/ ausflippend |
| >:-> eine teuflische Bemerkung machend |
| #-) der Schreiber hat ein Brett vor dem Kopf |
| :-D der Schreiber lacht über Dich |
| I-O Gähnen |
| :-{) Vollbart |
| %-( Verwirrt |
| [:] Schreiber ist ein Roboter |
| (:-( sehr trauriger Smiley |
| ):-) schelmisch |
| <:-I Schreiber ist ein Dummkopf |
| <:-/ skeptisch |
| %-) Ringe unter den Augen (übernächtigt) |
| :-)% Smilie trägt Vollbart |
Spam
Als Spam wird unerwünschte Werbung bezeichnet, die über E-Mail oder als Posting in Diskussionsgruppen versendet wird. Das englische Wort Spamming bedeutet "Bewerfen mit Dosenfleisch". Man bezeichnet Spam auch als Junk-Mails - also Müll-Mails. Mit Filtern, die die jeweiligen Reader anbieten, kann man gegen sie angehen oder man installiert sich diverse Anti-Spamprogramme.
Suchmaschinen
Sucht man nach einer bestimmten Information im Internet, können Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing hilfreich sein. Die klassische Suchmaschine listet gefundene Websites auf, die eingegebene Schlagworte enthalten.
TCP/IP
TCP/IP ist ein Netzwerkprotokoll, welches universell und unabhängig vom Betriebssystem für nahezu jede denkbare Vernetzung zur Verfügung steht. Die Konfiguration erfordert entsprechendes Grundwissen; weitere Netzwerkteile können mittels spezieller Hardware wie Router und etwas Fachwissen eingebunden werden.
Der Siegeszug des Internets hat die Verbreitung von TCP/IP massiv befördert. Die weltweite Vernetzung endete in der Klassifizierung des Protokolls als Internet-Standard, da die Verwendung von IP-Adressen nun zwingend vorausgesetzt wurde. Zudem führte die große Flexibilität und Routingfähigkeit dazu, dass sich das Netzwerkprotokoll allgemein durchsetzen konnte und unterschiedliche Herstellerstandards abgelöst hat.
Telefonanschluss
Noch vor wenigen Jahren war der Zugang ins Internet abhängig von einem installierten Telefonanschluss, der als Voraussetzung für Breitband über DSL galt. Mit der Entbündelung von DSL Anschlüssen und der Verbreitung von neuen Zugangswegen wie Internet über Kabel hat sich dies grundlegend geändert. Zahlreiche Internetanbieter buhlen um die Gunst der Kunden und vereinen immer mehr Leistungen unter einem Dach. So werden mittlerweile zum Beispiel auch Telefongespräche per Voice over IP über das Internet realisiert.
Traffic
Mit Traffic (Verkehr) wird umschrieben, wie gut eine Website besucht wird. Viel Traffic bedeutet viele Besucher auf der Webpage.
URL
Mit der Bezeichnung Uniform Resource Locator wird die Adresse einer Website bezeichnet. Jede URL beginnt mit "http://", danach folgt meist "www.".
Viren und Trojaner
Im Internet tummeln sich alle Arten von Schadprogrammen, so auch Viren und Trojaner. Manche Trojaner geben eine Funktion vor, formatieren aber in Wirklichkeit die Festplatte. Andere Schadprogramme tarnen sich beispielsweise als Spiele oder verschleiern sich als vermeintlich harmloser E-Mail-Anhang. Ist der PC erst einmal mit dem Trojaner infiziert, ist es kaum mehr kontrollierbar, was genau das Schadprogramm im Hintergrund ausführt. So sammeln manche der Programme die Passwörter, die der User eingibt. Wieder andere schleusen weitere Viren auf den PC oder versenden die eingetragenen Kontakte im Mailprogramm des Nutzers.
Zum Schutz vor Viren und Trojanern empfiehlt sich der Einsatz eines aktuellen Virenscanners, der regelmäßig geupdatet wird. Zudem sollten Updates für Programme und Betriebssystem zeitnah nach Herausgabe installiert werden. Die größte Gefahr sitzt allerdings vor dem PC: Wer gedankenlos auf jeden Anhang klickt, auf dubiosen Seiten surft und sorglos jedem Link folgt, wird immer wieder Probleme mit Schadprogrammen haben.
VPN
VPN (Virtual Private Networks) dienen dazu, PCs oder LANs über das Internet miteinander zu verbinden. So kann ein Computer über das Internet beispielsweise ferngesteuert oder gewartet werden.
VRML
VRML (Virtual Reality Markup Language) war ursprünglich eine Weiterentwicklung von HTML und sollte dreidimensionale Welten in Echtzeit im Internet darstellen. Die Entwicklung von VRML wurde jedoch mittlerweile eingestellt, da sich die Technik nicht auf breiter Basis durchsetzen konnte. Auch der Nachfolger X3D konnte sich bisher nicht am Markt etablieren.
Webseite
Eine Webseite ist die Seite die im Browser geladen wird. Verwendet die Seite Frames, so sind es mehrere Seiten, die im Browser gleichzeitig geöffnet werden. Der Begriff "Webseite" ist jedoch nicht mit dem englischen Wort "Website" zu verwechseln.
Website
Der Begriff wird häufig fälschlich verwendet und mit Internetseite gleichgesetzt. Demgegenüber bezeichnet Website aber die Gesamtheit eines Internetprojektes - also alle Webseiten zusammen. Eine Übersetzung ist schwer möglich, aber Website bedeutet soviel wie "Webgelände" oder "Webstätte".
